RIH 2011

The Beth Edges
Indie / Rock

Das Jahr 2010 war definitiv ein gutes für die Beth Edges! So sieht es aus, denn die vier Jungs haben bis jetzt alles richtig gemacht: Sie schreiben Songs, die dich im ersten Moment kriegen und nicht so schnell wieder loslassen, touren fleißig durch die Lande, sind jung, sehen gut aus und bringen noch eine weitere Kleinigkeit mit: Sie haben Talent, dass einem schwindlig wird. Mit ihrer aktuellen Veröffentlichung ‚What’s in it for me’ stellen die Jungs sicher, dass dieses Jahr niemand an The Beth Edges vorbeikommen wird. Man könnte schon neidisch werden, denn den vier Jungs scheint das auch noch leicht zu fallen. Eingebettet in die treibenden Arrangements findet Sänger Toby Grünzweil Gesangslinien, als seien sie immer schon da gewesen und hätten nur darauf gewartet, endlich entdeckt zu werden. Dabei klingen die Songs einmal nach Indie-Rock at its best, nur um im nächsten Moment mit dröhnenden Basslines und pochenden Rhythmen in New-Wave-Tradition mit Clubqualitäten zu prahlen. Die vier Jungs können etwas und haben keine Angst das zu zeigen!

Dabei muss man erst gar nicht auf die jungen Jahre der Bandmitglieder verweisen, um zu zeigen, dass es sich hier um eine ganz besondere Band handelt, denn die Songs der vier Jungs würden jedem ausgewachsenen Indie-Act zur Ehre gereichen. Und jugendlicher Leichtsinn hin oder her - nicht nur musikalisch kümmern sich The Beth Edges wenig darum, was in der Musikszene möglich und etabliert ist. Denn während der Rest der Musikwelt darüber grübelt, in welcher neuen Verpackung sich das klassische Album doch noch verschenken lassen könnte, zeigten The Beth Edges einfach mal einen neuen Weg vor, wie man Musik heute zeitgemäß unter die Leute bringen kann. Mit dem Start ihres vierteiligen Sammelalbums machten die Jungs erstmals Ende 2008 auf sich aufmerksam: Ein Album, aufgeteilt auf vier EPs mit jeweils drei neuen Songs der Band. Der erfolgreiche Sammler darf die einzelnen CDs am Ende in sein Album einsortieren und sich über eine Komplettausgabe von The Beth Edges freuen. Und dieses Album kann sich sehen lassen: Gemeinsam mit Produzent Paul Kinski ist es der Band gelungen, sich das Beste was der Indie-Sektor zu bieten hat als Vorbild zu nehmen und die Songs mit einem gehörigen Schuss Eigenwilligkeit auf Platte zu bannen.

The Beth Edges  

Effi
Elektroakustik/ Jazz / Minimalistisch

Effi – Wer?

Effi ist Songwriter. Er ist Elektroniker. Im Herzen Indie. Im Geiste Poet. Ein Grazer, der klingt, als ob er frisch aus London kommt. Aber er ist vor allem Eines: Vermutlich das größte Talent im Indiezirkus, das gerade vom Insidergeheimtip zur Fixgröße am
heimischen Musikhimmel heranwächst. Andreas Prochaska, Regisseur von „In drei Tagen bist du tot“, war so angetan, dass er gleich 5 Songs von Effi auf den Soundtrack für seinen neuen Film „Die unglaubliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ nahm.
Genregrenzen kennt EFFI nicht und diese sind ihm auch egal. Sitzt er mit seiner Mischung aus verspielter Elektronik und Gitarrenmusik sowieso zwischen den Stühlen. Paolo Nutini wünschte ihn sich als Support in der Wiener Open Air Arena.

Astronaut

Effi´s Debutalbum trägt den charmanten Namen „Astronaut“. Innen: englischer Gesang,
Indie-Elektronik und immer wieder dazwischen wunderbare Brisen Tropic-like-it´s-
hot. Ein Maximum an minimalen Elementen zu schaffen ist seins. Der Astronaut zieht sich auch durch das Artwork, durch Zeichnungen, Shirtgrafiken und Videos - das schon seit Jahren. Gewachsen ist Effi in den drei Jahren, in denen er das Album geschrieben hat, gewaltig. Ihm zur Seite stand beim Album Co-Produzent Alexander Nefzger, der auch schon Alben von „Clara Luzia“, „Mika Vember“, „Illute“ und „Kommando Elefant“ feingeschliffen hat. Das Schlagzeug wurde von niemand Geringerem gespielt, als dem Ohrbooten-Schlagzeuger Markus „Onkel“ Lingner. Eine illustre Runde, die vielfältiger und unterschiedlicher nicht sein könnte. Genau richtig für „Astronaut“.

Effi  

No Head On My Shoulders
Disco-House / Post-Punk / Progressive

Come on Ladies and Gentleman - Let’s scream!

MMXX ist das zweite Album der außergewöhnlichen österreichischen Band NO HEAD ON MY SHOUL- DERS. Produziert wurde es von GURU (Billy Rubin Trio), Wolfgang Schlögl steuerte vier Radio Edtis bei. Das Artwork stammt von Jörg Vogeltanz.
Das Konzeptalbum erzählt in einem Szenario im Wien der nahen Zukunft eine Parabel auf gegenwärtige soziopolitische Situationen. Die Songs sind spannende Kurzgeschichten aus dem Leben verschiedener Personen, deren Konflikte und Probleme aus sozialen Strukturen und politischen Kontexten resultieren. Es werden die großen Themen des 21. Jahrhunderts wie Überwachungsstaat, Migrationspolitik oder der Manipulation der Massen durch die Medien behandelt. Dabei wird ein düsteres Bild der nahen Zukunft in einer endzeitartigen Vision von Wien gezeichnet.
Die fantastische Musik von NO HEAD ON MY SHOULDERS setzt sich mühelos über Genregrenzen hinweg und nimmt die ZuhörerInnen auf eine Achterbahnfahrt durch unerhört abwechslungsreiche, fein durchdachte Arrangements mit. Da wird ohne jede Berührungsängste oder übertriebene Ehrfurcht Altes mit Neuem verbunden, zitiert und neu erfunden, dass einem Hören und Sehen vergehen. Dem genreüber- greifenden Gedanken der Musik konsequent folgend, hat die Band bei der Realisierung des Booklets zum Album mit neun verschiedenen österreichischen ComiczeichnerInnen zusammen gearbeitet und so wartet neben der Ohren- auch eine 50seitige Augenfreude auf das Publikum.
Das bombastische Ergebnis wird live mit einer nicht minder bombastischen Show präsentiert.

No Head On My Shoulders  

The Fictionplay
Alternative / Jam-Band / Progressive

Als Live-Band sind Dominik Essletzbichler, Markus Lechner, Daniel Neuhauser und Pablo Jäger eine Macht, fusionieren britischen Indie Rock mit progressivem Wahnsinn. Der besonders eigenwillige Sound hat seinen Charme, lässt die Energie des Grunge auf die Leidenschaft und Dramatik von Muse treffen. Kaum überschreitet man die Grenze des Formatradiosongs, driften The Fictionplay in progressivere Gefilde ab. Drehen die Österreicher aber richtig ab, erinnern sie beinahe an The Mars Volta. Von Modest Mouse bis zu den frühen Bright Eyes ist wirklich alles dabei.

Sänger Dominik Essletzbichler entführt die Zuschauer mit seinem energischen Gesang und seinen ausdrucksvollen Bewegungen in eine stimmungsmalende Musikwelt. Ein interessanter Mix aus Indie-Rock, härteren Gitarrenriffs, progressiv-melancholischen aber dennoch sehr energiegeladenen Klängen, verstärkt durch eingängige Keyboard-Syntesizer-Lines.

The Fictionplay  

Rayjam
Alternative Rock / Stoner Rock

Mit ihrem Debut Album "Covered in Crime" beweisen RAYJAM, aus Steinakirchen das echter Rock'n' Roll noch lebt. Rock wie er sein sollte, Impulsiv und Kraftvoll. Mit den Wurzeln im Rock der 70er und Einflüssen von Bands wie "Queens of the Stoneage", "The Strokes" oder auch den "Nine Inch Nails" entwickelten RAYJAM ihren eigenen Stil, eine Mischung aus Stoner und Alternative Rock. Mit Themen wie Selbstzweifel oder schönen Frauen sind sie Publikumsnahe und wirken durch diese Einfachheit auch Authentisch.
In den Massen aus Indie, Alternative, Pop und Punkbands stechen RAYJAM gerade live durch ihren kraftvollen, ehrlichen Sound heraus.

Terrance Kill
Punk / Rock

Terrance Kill ist eine zehnbeinige Band aus Purgstall bzw. Wieselburg die seit Anfang 2011 ihr Unwesen in den Gehörgängen
so mancher Körper treibt. Stilistisch bewegt sich die Band in den Fahrwässern des Punk, Rock und Posthardcore, jederzeit bereit
die Grenzen zu überschreiten - so darf man sich nicht wundern, wenn einem neben Gitarrenwänden mächtige Trompetenfanfaren 
um die Ohren brettern. Ebenso filigran wie schmetternd, melodisch wie gnadenlos vorwärtspreschend.
In diesem Sinne: Half an hour moustache power!
 

Dead Sun Rising
Rock / Grunge

Wir sind Dead Sun Rising und uns gibt es seit ca einem Jahr. Gegründet wurde die Band im Sommer 2010 von David Schrittwieser (Bass, Gitarre), Maximilian Zeller (Drums) und Elias Auer (Bass, Gitarre ). Nach einigen Monaten kam noch Ferdinand Lindebner an der Gitarre dazu. Wir spielen nur eigene Songs.
Zu unseren einflüssen zählen viel zu viele Bands aus zu vielen Musikrichtungen um sie aufzuählen.